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18.06.2002: Es ist sieben Uhr morgens. Die ersten sind schon an Deck und warten auf’s Frühstück. Sie können es kaum erwarten, wieder ins Wasser zu kommen.
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Selbst die nichttauchende Crew ist auf die nächsten Berichte gespannt. Sie konnten es kaum erwarten, wieder Fotos und Filmaufnahmen vom Wrack auf dem Laptop zu sehen.
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Wir wollten heute mit dem Eye Sea der Firma Seemann Sub das Wrack vermessen und nach dem Heckteil Ausschau halten.
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Klaus und Olaf bewaffneten sich mit dem Eye Sea, unser Schiff lag dabei genau vor der Bugspitze des Wracks.
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Wir hängten den Sender unter das Schiff, dann begaben sich die beiden in die Richtung, wo sich normalerweise das Heck hätte befinden müssen.
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Das Gerät zeigte über 250 m an, zieht man die 20 m ab, die zwischen Bug und Tanks waren, so waren es 230 m. Und das alles ohne Heck!!!
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Klaus und Olaf tauchten weiter über das jetzige Schiffsende hinaus und fanden nach weiteren 100 m die Steuerbordseite des Motorraumes mit einem daran hängenden 9 Zylinder Motor auf 30 m Tiefe.
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Zur gleichen Zeit erkundeten wir das Mittelschiff jetzt gründlicher und fanden noch einige interessante Objekte zum Fotografieren und Filmen. In den Aufbauten fanden wir ein ganzes Lager Ersatzteile, Konserven, Kanister und Ölfässer. Nach 100 min. war unser Tauchgang leider viel zu schnell zu Ende.
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Wieder an Bord wurde die Ausrüstung seefest verstaut und wir traten schweren Herzens die Heimreise nach Madeira an. Vor uns lagen 168 Seemeilen offener Atlantik. Die See war ruhiger als bei der Hinfahrt und wir hatten bei strahlend blauem Himmel uns einiges zu erzählen.
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